Wlad Solodownykow ist ein Komponist und Resident des Projekts "Ode an die Widerstandsfähigkeit"

Wlad Solodownykow ist ein ukrainischer Komponist, Regisseur und Musikwissenschaftler, dessen Werk sich durch einen tiefen Polystilismus auszeichnet, indem es Elemente des Neobarock, des Fusion-Folks, des Minimalismus sowie der akademischen elektroakustischen und geistlichen Musik vereint.

Seine musikalische Sprache demonstriert Einflüsse von Borys Ljatoschynskyj, Béla Bartók und J. S. Bach.

Seine klassische Musikausbildung erhielt er an der Musikschule Poltawa (Abteilungen „Musiktheorie“ und „Klavier“), während er Komposition und Instrumentierung an der Nationalen I.-P.-Kotljarewskyj-Universität der Künste Charkiw studierte.

Sein bedeutendes kreatives Œuvre umfasst über 200 Werke für verschiedene Besetzungen, darunter musikalisch-dramatische Inszenierungen wie die Monolog-Oper „Das Leben der Unbeugsamen“ (nach Lessja Ukrainka, 2016) und die Anti-Oper „Passionen nach dem Verstand“ (2018)


Solodownykows Teilnahme an "Ode an die Widerstandsfähigkeit"

Wlad Solodownykow ist der Autor des Schlüsselwerks des nationalen Symphonieprojekts „Ode an die Widerstandsfähigkeit – Symphonien der Freiheit in Zeiten der Prüfung“ – des „Konzerts für ein überlebtes Klavier“ (Konzert für ein unzerstörtes Klavier).

Die Idee für die Komposition entstand, nachdem der Autor in den Nachrichten Aufnahmen eines Klaviers sah, das inmitten der Ruinen eines zerstörten Mehrfamilienhauses in Isjum unversehrt geblieben war. Dieses Bild war der Anstoß zur Schaffung von Musik, die die gleiche Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Volkes wie die des Musikinstruments demonstriert.

Das „Konzert für ein überlebtes Klavier“, das erstmals im Rahmen des Projekts aufgeführt wurde, hat eine tiefgreifende Bedeutung und vermittelt Kampf, Erlebnisse, Trauer und zugleich Widerstandskraft. Das in Lwiw aufgenommene Werk ist eine der Schlüsselkompositionen, die die Ereignisse der umfassenden Invasion musikalisch dokumentiert.

Er ist der Protagonist des Dokumentarfilms „Wie der Krieg klingt“ (Wie der Krieg tönt), der dem Projekt „Ode an die Widerstandsfähigkeit“ gewidmet ist

VLAD SOLODOVNYKOV - CONCERTO FOR A SURVIVING PIANO

Aufführung